Rattenrennen
»Mein Leben hier ist ein Rattenrennen«, meint der Vater Cho Lucas
Ayaba, der seit sieben Jahren in Deutschland lebt. Er hat sich vor der Gewalt
in Kamerun in Sicherheit gebracht, trägt aber große Wut mit sich
auf die politischen Verhältnisse in seinem Heimatland, auf
Rassismus in Deutschland, und auf so einiges mehr. »Ich würde gerne
dort leben, weil es dort viele Dinge gibt, die ich tun kann«, glaubt
Tochter Noela. Als ihre Mutter stirbt, holt ihr Vater sie von Kamerun nach
Deutschland. Noela versucht sich in der neuen Welt einzufädeln. Der Film
begleitet Noela in ihrem ersten Jahr in Deutschland auf ihrem Weg zwischen dem
Wunsch nach Anpassung an die Gleichaltrigen und den strengen Anforderungen
ihres Vaters, der darum kämpft, dass die kleine Familie ihren Stolz
behalten kann.